Presse-Artikel

Eigenkapital gestärkt - Einlagen gsteigert

Volksbank Syke ist mit dem Jahr 2015 zufrieden und will vier Prozent Dividende zahlen

Syker-Kurier vom 30.06.2016

von Markus Tönnishoff

Syke-Landkreis Diepholz. Die Volksbank Syke ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Das geht aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2015 hervor. Das Geschäftsergebnis ermögliche die Zahlung einer Dividende in Höhe von vier Prozent auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder, wie es heißt. Zudem sei das Eigenkapital gestärkt worden.

Die Bilanzsumme sei im vergangenen Jahr um 53 Millionen Euro auf 737 Millionen Euro gestiegen. Das entspreche einer Steigerung von 7,8 Prozent. Ursache für diese Steigerung seien die Zuwächse im Kundengeschäft gewesen, sowohl die Kundenkredite als auch die Einlagen hätte gesteigert werden können. Das Eigenkapital betrage nun runde 67 Millionen Euro und biete somit eine grundsätzliche Voraussetzung für künftiges Wachstum. Überdies seien die Anforderungen der Bankenaufsicht im Berichtsjahr eingehalten worden.

Positiv bewertet die Volksbank auch die Entwicklung der Kundeneinlagen. Gegenüber dem Vorjahr habe es eine Steigerung um 27 Millionen Euro auf rund 515 Millionen Euro gegeben. Hinzu kämen Wertpapierdepots und Guthaben, die bei Partnern der Volksbank angelegt seien – rund 302 Millionen Euro. „Dies betrachten wir als Vertrauensbeweis“, so Ulrich Greschuchna, Vorstandsmitglied des Geldinstitutes.

Bei den Kundenkrediten habe es eine Steigerung um zehn Prozent gegeben. Der Zuwachs sei zu zwei Dritteln auf das Geldverleihen an gewerbliche Kunden gegangen, das restliche Drittel gehe auf das Konto von Privatkunden.

Die Volksbank wird von ihren Mitgliedern getragen – zum 31. Dezember des Vorjahres seien es 17 139 gewesen. Damit sei der Mitgliederkreis im Vergleich zum Jahr 2014 um 78 Menschen angewachsen. Im Jahr 2013 seien es noch 16 916 Mitglieder gewesen. „Das verstärkt weiterhin die für uns wichtige Mitgliederbasis“, heißt es dazu im Geschäftsbericht.

Das Wertpapiergeschäft, für das bei der Volksbank die Union Investment zuständig ist, habe sich ebenfalls positiv entwickelt. Insgesamt 197 Millionen Euro in Form von Wertpapieren habe die Gesellschaft in den Depots liegen, das seien rund sieben Millionen Euro mehr als im Jahr 2014, heißt es weiter im Geschäftsbericht. Bei den Vermittlungsgeschäften mit anderen Partnern seien die Provisionsergebnisse gestiegen. Gestiegen seien auch die Aufwendungen für die Verwaltung, rund 15,7 Millionen Euro hätte sie im Jahr 2015 betragen – eine moderate Erhöhung, wie es heißt.

Schlussendlich habe die Volksbank nun einen Jahresüberschuss von rund 852 750 Euro auf dem Konto. Dieser Betrag solle dazu verwendet werden, um einerseits die Dividende in Höhe von vier Prozent zu zahlen, andererseits sollen auch Rücklagen gebildet
werden.

Mit an den Ergebnissen beteiligt sind die Mitarbeiter, 182 habe die Bank im Jahr 2015
gehabt, 16 von Ihnen sind Auszubildende. Vermehrt würden sich junge Mitarbeiter dazu entscheiden, nebenberuflich ein Studium
zu beginnen. Im Jahr 2015 hätten drei Mitarbeiter erfolgreich ein Studium zum
Bankfachwirt abgeschlossen.

Im Aufsichtsrat der Volksbank Syke hat es im Vorjahr außerdem eine Veränderung gegeben: Claudia Köhne aus Stuhr und Frank Passade aus Bassum wurden von der Vertreterversammlung neu in das Gremium gewählt, Werner Maas aus Bassum schied dagegen nach 35 Jahren aus dem Aufsichtsrat aus.