Unterstützung in der Corona-Krise

Information für unsere Unternehmen

Wir versichern allen Unternehmerinnen und Unternehmern in unserer Region, dass wir auch und vor allem in dieser unsicheren Zeit an Ihrer Seite stehen und mit Ihnen individuelle Lösungen für Ihren Betrieb erarbeiten. Unser Team der Firmenbank ist für Sie im Einsatz und steht Ihnen telefonisch für Beratungen und Fragen zur Verfügung.

Aktuelle Hilfen

Übersicht der NBank über aktuelle Sonderprogramme

Der Bund und das Land Niedersachsen stellen über die NBank weitere Corona-Sonderprogramme zur Verfügung. Sortiert nach den Zielgruppen Unternehmen, Privatpersonen und Öffentliche Einrichtungen bietet die NBank unter dem folgenden Link eine strukturierte Übersicht sowie weiterführende Informationen über alle aktuellen Programme.


Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe

Für das Gaststättengewerbe steht folgendes Hilfs- und Förderprogramm zur Verfügung:

  • Zuschuss von bis zu 80% für Umbau-, Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen
  • Förderhöhe zwischen 5.000,- € und 100.000,- €
  • Für Unternehmen des Gaststättengewerbes im Sinne des § 1 NGastG mit Umsatzrückgang in den Monaten April – Juni 2020 im Vergleich zu den Vorjahresmonaten aufgrund der COVID-19-Pandemie

Die Antragstellung ist ab dem 25.11.2020 möglich.


Außerordentliche Wirtschaftshilfen


Niedersachsen ergänzt Überbrückungshilfe II mit eigenen Förderangeboten

Niedersachsen wird die Überbrückungshilfe II des Bundes für besonders betroffene Branchen mit Landesmitteln aus dem Corona-Konjunkturprogramm des Wirtschaftsministeriums im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts aufstocken: Für die Veranstaltungswirtschaft und das Schaustellergewerbe sowie für die Gastronomie in Niedersachsen können demnächst mit dem Bewilligungsbescheid aus der Überbrückungshilfe II Fördermittel bei der NBank beantragt werden.

Für Reisebusunternehmen sowie Taxi- und Mietwagenbetriebe wird aktuell ein Förderangebot zusammen mit dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) erarbeitet.
 


Corona-Überbrückungshilfe

Weitere Liquiditätshilfen für Unternehmen

Viele Unternehmen mussten im Zuge der Corona-Krise den Geschäftsbetrieb einstellen oder stark einschränken. Der Bund unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen mit der Corona-Überbrückungshilfe. So sollen während der Pandemie verzeichnete Umsatzrückgänge abgemildert und wirtschaftliche Existenzen gesichert werden. Der Bund stellt im Rahmen eines umfassenden Konjunkturpakets insgesamt rund 25 Milliarden Euro bereit.

Wer hat Anspruch auf Corona-Überbrückungshilfe?

Einen Anspruch auf Corona-Überbrückungshilfe haben Unternehmen und Organisationen jeder Branche, wenn sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren. Zudem muss der Umsatz in April und Mai 2020 insgesamt gegenüber den Monaten April und Mai 2019 um mindestens 60 Prozent zurückgegangen sein. Antragsberechtigt sind ebenso Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen – sofern sie die Programmvoraussetzungen erfüllen.

Die Überbrückungshilfe kann insgesamt für die drei Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Sie muss durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. Der Antrag muss bis spätestens 31. August 2020 eingereicht werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt in den Bewilligungsstellen der Länder.

Höhe der Überbrückungshilfe

Wie viel Überbrückungshilfe Sie erhalten, richtet sich nach Ihrem erlittenen Umsatzrückgang und Ihren betrieblichen Fixkosten – wie zum Beispiel Mieten und Pachten, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Die Berechnung erfolgt nach diesem Prinzip:

  • Wenn Sie im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahr mindestens 40 Prozent Umsatzrückgang verzeichnen bzw. verzeichnet haben, erhalten Sie bis zu 40 Prozent der Fixkosten vom Bund zurück.
  • Wenn Sie im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahr mindestens 50 Prozent Umsatzrückgang verzeichnen bzw. verzeichnet haben, werden Ihnen bis zu 50 Prozent der Fixkosten erstattet.
  • Wenn Sie im Fördermonat einen Umsatzrückgang von mindestens 70 Prozent beklagen müssen bzw. mussten, erhalten Sie bis zu 80 Prozent der Fixkosten zurück.

Maximale Fördersummen

Die maximale Höhe der Corona-Überbrückungshilfe liegt bei 50.000 Euro pro Monat für höchstens drei Monate. Kleinunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten und Selbstständige erhalten maximal 3.000 Euro monatlich für höchstens drei Monate. Bei Unternehmen und Organisationen mit bis zu zehn Beschäftigten liegt der Erstattungsbetrag bei maximal 5.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate.


Förderkredite

Förderkredite werden sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene über verschiedene Institute zur Verfügung gestellt.

Angebote der KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) - bundesweit

  KfW ERP-Gründerkredit universell KfW Unternehmerkredit KfW Schnellkredit
Zielgruppe Liquiditätshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen sowie große Unternehmen Liquiditätshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen sowie große Unternehmen Liquiditätshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen und Solo-Selbständige
Höhe

bis zu 1 Mrd. € Darlehen

 

bis zu 1 Mrd. € Darlehen bis zu 800.000 € Darlehen (abhängig von Zahl der Beschäftigten)
Sicherheiten bankübliche Besicherung bankübliche Besicherung keine Absicherung möglich
Merkmale für Investitionen, Betriebsmittel, Material und Warenlager
für Investitionen, Betriebsmittel, Warenlager, Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen, auch Übernahmen und tätige Beteiligungen für Investitionen und Betriebsmittel
Voraussetzungen Gefördert werden Unternehmen, die zwischen 3 und 5 Jahren am Markt sind und durch die Corona-Krise in Schieflage geraten sind. Gefördert werden Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind. Gefördert werden mittelständische Unternehmen (keine Mitarbeiter-Mindestgrenze), die mindestens seit 01.01.2019 am Markt sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind.
Antragstellung Beantragung über Ihre Hausbank. Hier können Sie Ihren Kreditantrag bereits online vorbreiten.    Beantragung über Ihre Hausbank. Hier können Sie Ihren Kreditantrag bereits online vorbreiten.   Beantragung über Ihre Hausbank. Hier können Sie Ihren Kreditantrag bereits online vorbreiten. 
Informationen Weitere Informationen zum Gründerkredit auf der Internetseite der KfW Weitere Informationen zum Unternehmerkredit auf der Internetseite der KfW Weitere Informationen zum Schnellkredit auf der Internetseite der KfW

Für junge Unternehmen: KfW ERP-Gründerkredit Startgeld


Angebote der Bremer Aufbau-Bank (BAB) - für Unternehmen mit Betriebsstätte in Bremen

  Betriebsmittelkredit Corona-Krise
Zielgruppe Natürliche Personen, freiberuflich Tätige und kleine Unternehmen, die wirtschaftlich von der Corona-Krise betroffen sind mit Betriebssitz und zu finanzierendem Vorhaben im Land Bremen
Merkmale für Betriebsmittel, die als vorübergehende Maßnahme zur Bewältigung der Corona-Krise verwendet werden
Voraussetzungen Wichtiger Hinweis: Andere Fördermöglichkeiten sind vorrangig zu nutzen.
Antragstellung Direktantrag bei der BAB. Weitere Informationen und das Antragsformular zum Download finden Sie hier.
Informationen Weitere Informationen zum Betriebsmittelkredit Corona-Krise auf der Internetseite der BAB

Angebote der Landwirtschaftlichen Rentenbank

  Darlehen zur Liquiditätssicherung
Zielgruppe Unternehmen der Landwirtschaft einschließlich des Wein- und Gartenbaus (gesonderte Förderprogramme stehen für Forstwirtschaft sowie Fischerei und Aquakultur zur Verfügungg)
Voraussetzungen Liquiditätsbedarf wurde durch die Corona-Pandemie ausgelöst
Antragstellung Beratung und Antragstellung erfolgt über die Hausbank
Informationen Weitere Informationen zum Darlehen zur Liquiditätssicherung auf der Internetseite der Landwirtschaftlichen Rentenbank


Bürgschaften

 

NBB Bürgschaft

(Niedersächsische Bürgschaftsbank)

Bremer Bürgschaftsbank Landwirtschaftliche Rentenbank
Zielgruppe Kleine und Mittelständische Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen Kleine und Mittelständische Unternehmen mit Betriebsstätte in Bremen Unternehmen der Landwirtschaft (inkl.  Wein- und Gartenbau), Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur
Höhe Bürgschaft für Hausbankkredite bis 2,5 Mio. €
Bürgschaftsobergrenze pro Engagement 2,5 Mio. €
Die verbürgten Liquiditätssicherungsdarlehen betragen mindestens 10.000 € und höchstens 3 Mio. €.
Antragstellung Über die Hausbank Über die Hausbank Über die Hausbank
Informationen Zu den Informationen anlässlich des Coronavirus auf der Internetseite der NBB   Zur Internetseite der Bürgschaftsbank Bremen
Zu den Informationen anlässlich des Coronavirus auf der Internetseite der Rentenbank  

Wie beantrage ich Fördermittel und Bürgschaften?

Für eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anliegen empfehlen wir Ihnen bei der Beantragung folgendes Vorgehen:

Förderkredite:

  • Betriebsmittelkredit Corona-Krise der BAB: Direktbeantragung bei der BAB hier
  • Darlehen zur Liquiditätssicherung der Landwirtschaftlichen Rentenbank: Beratung und Beantragung über uns
  • KfW Unternehmerkredit: Beratung und Beantragung über uns. Antrag hier vorbereiten.
  • KfW ERP-Gründerkredit Universell: Beratung und Beantragung über uns. Antrag hier vorbereiten.

Bürgschaften:

  • Beratung und Beantragung von Bürgschaften erfolgt über uns

 

Selbstverständlich stehen wir Ihnen unabhängig vom gewählten Kreditmodell für eine Beratung zur Verfügung. Damit wir Sie optimal beraten zu können, halten Sie für ein Gespräch möglichst die letzten zwei Jahresabschlüsse/Gewinnermittlungen sowie Ihre BWA per Dezember 2019 mit Summen- & Saldenliste nebst Vorjahresvergleich bereit.


Einzelne Maßnahmen

Diverse von der Bundesregierung beschlossene Einzelmaßnahmen zu Kurzarbeit sowie Miet-, Steuer- oder Sozialversicherungsstundung sollen dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit von Unternehmen und Gewerbetreibenden kurzfristig sicher zu stellen.


Telefon-Hotlines

Im folgenden haben wir Ihnen eine Auswahl von Hotlines für Unternehmen zusammen gestellt, die Sie zu speziellen Themen beraten. Bitte haben Sie Geduld und Verständnis, dass alle Anbieter der Hotlines zur Zeit ein hohes Telefonaufkommen zu bewältigen haben und es daher zu Wartezeiten kommen kann.

  • Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus für Unternehmen: 030 346465100
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen von Unternehmen zum Coronavirus: 030 18615 1515
  • Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit (Beantragung von Kurzarbeitergeld erfolgt über die örtliche Arbeitsagentur): 0800 45555 20
  • Hotline der KfW für gewerbliche Kredite: 0800 539 9001
  • Hotline der NBank: 0511 30031-333
  • Hotline der Task Force der Bremer Aufbau Bank: 0421 9600-333
  • Service-Nummer der Landwirtschaftlichen Rentenbank: 069 2107-700

 


Links zu weiterführenden Informationen:

Die Bundesregierung, zahlreiche Ministerien, die Länder und unterschiedlicheste Wirtschaftsorganisationen stellen auf Sonderseiten wichtige Informationen zur Verfügung. Eine Auswahl haben wir Ihnen hier zusammen gestellt:

Stand: 16.11.2020

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