Ruhestand für Joachim Seevers

Volksbank sagt "Danke" und wünscht alles Gute

Am 31. Juli 2020 beginnt für Joachim Seevers, Personalleiter und Prokurist der Volksbank eG, Syke, der wohlverdiente Ruhestand.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde würdigte der Vorstand sein jahrzehntelanges Engagement. „Wir danken Herrn Seevers für seine Loyalität und Verbundenheit sowie seinen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung unserer Volksbank über all die Jahre“, so Vorstandsmitglied Markus Lüers.

Joachim Seevers und Markus Lüers
Prokurist Joachim Seevers (li.) wird von Vorstand Markus Lüers (re.) im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

1977 startet Joachim Seevers seine Ausbildung bei der Volksbank in Syke. Nach der bestandenen Prüfung wird er zunächst Kundenberater und kurz darauf Filialleiter am Standort in Sudweyhe. Ab 1988 beinhaltet seine Tätigkeit als Filialleiter auch die Betreuung der Firmenkunden in der Region Weyhe.

1987 wird Seevers in den Betriebsrat gewählt. Insgesamt elf Jahre, davon neun als Vorsitzender kümmert er sich um die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen. Zentraler Meilenstein ist dabei die Fusion der drei Volksbanken Bassum, Stuhr und Syke im Jahr 1993. In der Funktion als Verhandlungsführer der Arbeitnehmervertreter gestaltet er diesen Prozess maßgeblich mit.

Insgesamt 13 Jahre ist Joachim Seevers in Sudweyhe tätig, bis er 1993 als Marktbereichsleiter in die Filiale nach Syke wechselt. Neben der Gesamtverantwortung für die Filialen im Raum Syke betreut er auch hier die Firmenkunden in der Region. 1994 wird ihm Prokura erteilt.

„Mitarbeiterführung war schon damals ein Steckenpferd von mir“, erklärt er. Deshalb freut er sich 2002 über die Möglichkeit, in die Hauptstelle nach Bassum zu wechseln, um dort die Bereichsleitung für das Personalwesen zu übernehmen. In Personalunion ist er bis 2008 auch Bereichsleiter der Vertriebsorganisation. „Mir war es immer wichtig, mit Menschen zusammen zu arbeiten. In erster Linie lag mir die Persönlichkeitsentwicklung jedes Mitarbeiters, besonders die der Auszubildenden, sehr am Herzen. Ich werde den Kontakt, die Gespräche und das Vertrauensverhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen sehr vermissen“, ist sich Seevers sicher.

„Joachim Seevers war eine Führungskraft, die man gerne um Rat gefragt und der man viel Vertrauen geschenkt hat. Wir wissen dies sehr zu schätzen. In einer sich immer mehr und schneller verändernden Berufswelt ist es wichtig, die Menschen mitzunehmen. Das persönliche Gespräch kann auch und gerade in Zeiten der Digitalisierung nicht ersetzt werden.“, betont Markus Lüers.

Sein Kollege im Personalbereich Jürgen Köberlein beschreibt die jahrelange gute Zusammenarbeit: „Joachim war ein verbindlicher und hilfsbereiter Kollege. Er war ein Stratege, der immer wohl überlegt handelte“. „Außerdem war er ein Profi in Mitarbeiterführung. Durch seine klare und ehrliche Gesprächsführung genoss er große Wertschätzung bei den Mitarbeitern“, ergänzt Kollegin Maike Dieckmannshenke.

Der 59-Jährige lebt gemeinsam mit seiner Frau Elke in Okel. Auf die Frage, worauf er sich im Ruhestand am meisten freut, antwortet Seevers: „Zeit für Dinge zu haben, die bisher zu kurz gekommen sind und insbesondere Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen.“